Veröffentlichungsdatum Geschrieben von outdoorfriend
Drucken E-Mail

Die ewige Frage – welcher Rucksack, wie schwer, wie viel Liter?

Leicht macht das Leben leichter!

Das ideale Gepäck für die Trekking-Tour, den Pilgerweg?
- Wenig. Selbst von Franz von Assisi ist bekannt, dass er fast nichts auf seinen Reisen dabei hatte - der erste 'Minimalist'.

Hier geht es eben um kleine Trekkingtoruren, nicht um Extrem-Touren.
Die Faustregel –
Rucksack maximal 45-60 Liter
15 % deines Eigengewichtes (was ist z. B. bei übergewichtigen  Personen – s.u.)
Gesamtgewicht  10 kg maximal mit Wasser un Proviant 15 kg.

zum Rucksack: 50- 60 Liter sind völlig ausreichend, nicht zu klein, vielleicht ergeben sich auch mal andere "Touren" . Ein größerer also 60 Liter Rucksack läßt sich vor allem unterwegs leichter packen. (wichtig, da dies eine tägliche Beschäftigung sein wird!) allerding sollte man sich nicht durch die Größe verleiten lassen, mehr einzupacken. Das Gewicht des Rucksackes selbst ist in den benannten 10kg mit enthalten - von da her auch eine "kritische Größe"! (Stichwort: leicht – sollte um die 2 kg liegen - und trotzdem robust) Das wichtigste ist wirklich die individuelle Anpassung des Rucksacks (für absolute "Rucksackneulinge": das meiste Gewicht sollte auf den Hüften liegen). Klar ist, wenn man in Trekkingforen schaut, werden andere Gewichte genannt, weil dort teilweise auch Lebensmittel für 14 Tage mitgenommen werden müssen.
Diese Einteilung sollte man sich beim Planen überlegen:
10kg = Spaß
Ab 18-20kg = geht noch, ist aber eher Krampf
bis 25kg = furchtbar
25-30kg = der Rucksack ist am Boden festgewachsen

Um die Belastungsgrenzen etwas genauer zu ermitteln habe ich etwas vernünftiges gefunden, von Ärzten erarbeitet:

Die im Sächsische Wander- und Bergsportverband e. V. (SWBV) zusammen geschlossenen Vereine organisieren und betreiben Wandern als Breitensport und erfüllen damit eine wichtige Zielstellung des Landessportbundes Sachsen. Als Belastungsgrenzen beim Wandern gelten nachfolgende Richtwerte (nach Hinweisen von Prof. Dr. Frenzel, Dr. Kroh u. a.).

 

5.2 Belastungsgrenzen

Bei einem durchschnittlich trainierten Wanderer führen Belastungen bis zu den unten angeführten Belastungsgrenzen bei ausreichender Wahrscheinlichkeit nicht zu gesundheitlichen Schäden. Als Belastungsgrenzen beim Wandern gelten nachfolgende Richtwerte (nach Hinweisen von Prof. Dr. Frenzel, Dr. Kroh u. a.).

5.2.1 Belastungsgrenzen für Erwachsene

Belastungsgrenzen der Streckenlänge:

* Tagestour: empfohlene Grenze: 50 km, Maximum:100 km.

* Mehrtagestour je Tag: empfohlene Grenze: 30 km, Maximum 50 km.

* Jährliche Gesamtstrecke: empfohlene Grenze: 2000 km Maximum 3000 km,

Belastungsgrenzen des Rucksackgewichtes:

* Tagestour: empfohlene Grenze: Männer 25 kg, Frauen 15 kg,

Maximum: Männer 35 kg, Frauen 25 kg.

* Mehrtagestour: empfohlene Grenze: Männer 15 kg, Frauen 12 kg,

Maximum: Männer 20 kg, Frauen 16 kg.

Für Senioren, Anfänger und Übergewichtige gilt:

* Obige Grenzwerte für Streckenlänge und Rucksackgewicht halbieren.

5.2.2. Belastungsgrenzen für Kinder und Jugendliche

* Maximalstrecke pro Tag in km: 2mal Lebensalter.

* Maximales Rucksackgewicht in kg: halbes Lebensalter.

 



 


Freunde
Besucherzähler