Veröffentlichungsdatum Geschrieben von outdoorfriend
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Sägen Max und Moritz, gar nicht träge, 
Sägen heimlich mit der Säge, 
Ritzeratze! voller Tücke, 
In die Brücke eine Lücke.


Das sollte man mit einer Säge nicht machen lehrt schon Wilhelm Busch.
Ob man sie draußen braucht kann man nicht allgemein begründen.


Es wird eine ewige Diskussion bleiben, ob Messer oder Axt, ob große oder kleine Klinge, ob beides und Säge, wie auch immer.
Grundsätzlich gibt es kein ein für alles, auch bei anderen Ausrüstungsgegenständen ist das so. 
Wenn man es dabei hat ist es gut, es ist aber auch die Frage, wie man sich abschleppen will.
Hat man ein Basislager, bei dem man das ganze "Gerödel" zumindest nicht weit tragen muss, dann nimmt man eine Bügelsäge und eine Spaltaxt mit.
Jedes Gramm summiert sich zu den anderen "Grämmern" und dann hat man auf einmal 15 kg auf dem Rücken.
Wenn man einen kleinen Hobo stopfen will, kommt man sogar gut mit einer Gartenschere zu recht.

Muss man allerdings ein Feuer machen, vor allem um sich zu wärmen., dann ist man froh das richtige Werkzeug dabei zu haben.

Das Beil wiegt 600g und die Säge 190g. Mit einer Klappsäge, die dazu ein geringes Packmaß hat kann man viel machen.


 


  Stangen für ein Lager - Tarp - Debris Hut Shelter

  Größere Mengen Feuerholz

  Halterung - Topfaufhängung

   Stuhl - Dreisitz - Dreibein für Rucksack, etc.

Wenn man große Äste halb durchsägt, dann kann man sie durch aufschlagen auf einen Baum auch spalten.


Das alles ist mit einer Säge schnell erledigt. Zudem sehr leise und sehr kontrolliert anzuwenden.


Es ist unglaublich, was so eine Klappsäge schafft.



Als Set günstig - die Bahco Laplander - die dreieckigen Zähne mit zwei Schneidefasen zeigen, diese Säge arbeitet auf Stoß und auf Zug. 
Die Laplander wurde schon von Ray Mears benutzt - sie ist sehr kompakt, liegt gut in der Hand und beißt sich durch das Holz.



Sägen sind in der Regel verzahnt - dadurch wird der Schnitt etwas breite und verhindert, dass  die Säge sich verklemmt.

Japan Klappsäge für ca. 20 €



Tajima G-Saw 240



Die Säge ist gut doch im Test haben wir festgestellt,



, dass die Bahco doch noch mehr Biss hat, eben weil man auf Zug sowie auf Druck sägen kann.


Gewicht 190g
Blattlänge 178 mm



Ein Vergleich mit der Lidl Säge 




Nicht schlecht - der Softgriff überzeugt in jedem Fall - Die Klingenarretierung funktioniert einwandfrei.

Mir ist nicht klar, warum sie halb geschlossen auch arretiert - aber damit kann man leben.

Sägeblatt aus Carbonstahl

2,99 € ist sie in jedem Fall wert. Wenn man nicht so viel Holz sägen muss - alleine unterwegs ist, reicht sie aus.

Für Anfänger gut zum Einstieg - ansonsten kann man sie auch zu Hause im Garten benutzen.



Sind schon ganz schöne Äste, die wir da haben. Aber sie sägt nur auf Zug.



Die Bahco ist halt unübertroffen - sie sägt in beide Richtungen - die beißt sich richtig ins Holz.



 

Die Bügelsäge gewinnt natürlich immer
- man kann sie gut mit einem aufgeschnittenen Stück Gartenschlauch über dem Sägeblatt transportieren.




BE-X Faltbare Kettensäge "Compact" - 
Die 2 Griffschlaufen aus Paracord können auch mit  zwei Holzstücken verbessert  werden. 

Mit 9,90 € ist sie auch preislich gut im Rennen.



Zweireihige, verschränkte Anordnung der Zähne frisst sich diese Säge nicht im Holz fest. 


Länge: ca. 75cm
Gewicht: ca. 130g


Die Säge ist gut - sie macht so in der Minute 10 cm Baum. 
Man muss allerdings genau arbeiten.
Einen liegenden trockenen Baum kann man so gut in handliche Stücke zersägen und dann mit der Axt in passende Stücke fürs Feuerholz spalten.
Zu zweit kann man noch effektiver arbeiten.




Silky Accel 21



Die Silky ist sehr scharf, die einen sauberen und dünnen Schnitt ermöglicht. Durch den gummierten Griff liegt sie hervorragend in der Hand. 

Die Säge hat  zwei Raststellen die zweite Position ist beim bündigen Schneiden von unschätzbarem Wert, ebenso in engen oder ungewöhnlichen Situationen - das ist wirklich eine innovative Idee.  

Zahnweite 4 mm 
Zähne gehärtet
Länge 210 mm
Gewicht 230 g
 
Das Einklappen des Sägeblattes geschieht ohne Feder, also nicht wie es bei Taschenmessern üblich ist, deshalb ist die Verletzungsgefahr gering.  
Da die Zahnung breiter ist als der Blattrücken wird ein Klemmen vermieden. 

Die Säge darf nur auf Zug belastet werden, das flexible Blatt kann sonst Schaden nehmen.  Ist nicht unbedingt ein Nachteil, weil sie deshalb nicht langsamer ist.
Wenn die Säge geschlossen wird, rastet sie nicht ein, wie die Bahco - sie geht aber auch nicht auf im Rucksack.
Dann noch der Preis - sie kostet 40 € 
 



Aber sie sägt mit absolutem Biss. 

 

Eine MYOG (Make Your Own Gear) Säge ist relativ schnell mit einem Victorinox hergestellt und man muss nur das Sägeblatt mitnehmen.





Ab Min 9:00 bis Min 24:08
Großer Sägen-Vergleichstest.





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