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Blasius Steig



Treffpunkt der Fahrgemeinschaften beim TV Limburg.


Dann geht es nach Frickhofen - Start ist in Frickhofen der Bahnhof - also eine Wanderung, die auch für nicht motorisierte Wanderer sehr gut ist.

Parken kann man prima auf dem REWE Parkplatz.

 

 

 

 

Hier ist der Start

 

Noch ein paar Erklärungen vom Wanderführer 

 

alle hören aufmerksam zu







Das ist die Beschilderung des BlasiusSteig


 

Na - woher kennen wir das Zeichen  - Richtischhhhhhh -da haben wir das gesehen

Angelehnt an den RheinSteig mit einem "B"


Jetzt wandern wir in Richtung Dornburg.



Wirklich gut beschildert

 


Schön der Weg - sehr natürlich


Jetzt kreuzen wir die Straße nach Langendernbach

 

Die Dornburg

Heute ist die Dornburg ein Jugendhaus, das 1966 in Betrieb genommen wurde. Dank freiwilliger Helfer wurde es zu einem Ferienheim ausgebaut und steht seitdem Kindern und Jugendlichen für Freizeiten zur Verfügung.


Die 7000 qm große Anlage besteht aus zwei Häusern, einer Remise, einem Pavillon und einem großflächigem Freigelände mit Spielmöglichkeiten und einem Lagerfeuerplatz.

 

 


Früher war hier ein bekanntes Ausflugslokal und eine Brauerei, die das "Ewige Eis" zur Kühlung nutzte.


 

 

 

 

Berthold erzählt drei Wanderern die Geschichte vom Altarbild der "Drei Heiligen Könige"

 

 

Einmalig ist das "Ewige Eis" an der Dornburg. Etwa einen halben Meter unter den losen Gesteinsblöcken wurden, als der Steinbruch noch in Betrieb war, Vereisungen entdeckt.

Unter der Geröllhalde befindet sich zwischen dem lockeren Gestein bis zu einer Tiefe von 2m Eis. Darunter ist das Erdreich 5-6m tief gefroren. Die Steine sind mit einer Eisrinde umgeben. An vielen Felsbrocken hängen Eiszapfen. In einer Tiefe von 8m hört die Vereisung auf. 
Im Winter dringt an höher gelegenen, eng begrenzten, stets schneefreien Stellen warme Luft aus dem Berg.

 

 

Auf Grund der natürlichen Kühle wurde damals eine Brauerei errichtet.

Hier ein Blick auf den Hang

 

 

Das ewige Eis

 

 

Weiter geht es zum Hildegardisfelsen - der erste große Anstieg

 

Auf dem Weg dorthin wächst der Waldmeister - wächst in lichten Laubwäldern und verströmt seinen zarten eigentümlichen Duft.

Er blüht ab Mitte April bis Anfang Mai mit zarten kleinen weißen Blüten. 

Dann ist die Zeit ihn zu ernten und ihn entweder für Tees zu trocknen oder zu einer Waldmeisterbowle zum Maifest zu verarbeiten.

 

 

 

Hier soll der Sage nach Hildegard, die mit dem Raubritter Ruprecht von Ellar ein geheimes Liebesverhältnis gehabt haben. 
Als Ruprecht bei einem Überfall überwältigt und in die Dornburg eingekerkert wird, verhilft ihm Hildegard zur Flucht.
Der Ritter lässt daraufhin die Stadtanlage niederbrennen. 
Als Hildegard erkannte, was sie angerichtet hatte, stürzte sie sich von einem Felsen in die Tiefe.


Sehr schön zum Verweilen - die Plattform

 

Tolle Aussicht - heute etwas neblig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auf einer ausführlichen Schautafel ist das alles genau erklärt

 



 




 


 




 

 

 

 

Das dürfte ein Kampfermilchling Lactarius camphoratus sein

Essbar

 


Der nächste Anstieg zum Blasiusberg 

 


zur Blasiuskapelle

 

 

Die Geschichte der Blasiuskapelle reicht ins frühe Mittelalter zurück: Um das Jahr 630 wurde eine hölzerne Kapelle an dem Ort, 

an dem sich vorher wohl eine heidnische Kultstätte befunden hatte, errichtet. 

Um 1150 entstand eine steinerne Kirche; die heutige Form erhielt das Gebäude erst durch einen Umbau ab 1889. 

 

 

 

Von der alten Kapelle ist der Chorraum erhalten geblieben. 

Der Hochaltar von 1650 und ein Marienaltar aus dem frühen 18. Jhdt. bestimmen das Bild des schlichten, aber eindrucksvollen Innenraums.

 

 

 

 


Taufbecken

 

Von der Rückseite der Kapelle hat man auch wieder eine weitreichende Aussicht.

 

Wir haben hier erstmal unsere gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause eingehalten

 

 


Gestärkt geht es weiter.

 


Überall unterwegs gibt es etwas zu sehen - der BlasiusSteig ist eine schöne Verbindung 

aus wunderbaren naturgeprägten Wanderwegen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

 

 

Nachdem es viel bergab ging kommt jetzt der 3. Anstieg zum Watzenhahn

 

 

Stockschwämmchen Kuehneromyces mutabilis 

Typsches Merkmal der Stockschwämmchen-Hüte ist die hygrophane (hygrophan = durch Feuchtigkeitsschwankungen verursachte unterschiedliche Färbung) Zone, die den trockenen Buckel ringförmig umgibt.

Essbar

 

 


Das ist die Glockenwiese

 


Der Watzenhahn, ja  - einmal steht da 440 m und auf dem neuen Schild steht 475 m

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es auf wunderbaren Waldwegen

 

 


Zum höchsten der Windräder in der Nähe des Dreiherren-Steins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe noch nie so viele Rastplätze und Bänke auf einem Wanderweg gesehen - alle sehr schön angelegt.

 

 

Immer wieder tolle Ausblicke

 

 

 


Hier  biegt man auf den kürzeren Weg nach Frickhofen ab.

 


Das ist der schwarze weg auf der Karte

 

 

Äpfel und Birnen überall

 


Hagebutten

 

 

 

 

 

 


Da oben sieht man die Blasiuskapelle rausschauen

 


Panorama

 

 

 

 


Zurück in Frickhofen

 


Martins-Brunnen vor der Kirche St. Martin

 


Zurück auf dem Parkplatz

 


Eine wunderschöne Wanderung bleibt uns in Erinnerung.



Hier noch die Karte vom BlasiusSteig als PDF-Datei - zum Download



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