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Pilze

Herbst 



- im Herbst - aber auch schon im August, je nach Witterung gibt es Pilze. 
Wissen  über Pilze für den Bushcrafter ein Muss.

Pilze sind Pilze, eine eigene Gattung. Sie können keine Photosynthese betreiben und brauchen zum Beispiel Bäume, um zu leben.
Pilze leben nämlich in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bäumen und anderen Blütenpflanzen, wobei beide Seiten einander brauchen, 
um zu gedeihen. Mutwillige Zerstörung schadet also letzten Endes dem Wald.

 

Es gibt Schleimpilze, die sich in ihrem Leben bis zu einem halben Meter vorwärts bewegen können. 
Der verteufelte Fliegenpilz wird erst gefährlich, wenn man 100 Kilogramm davon gegessen hat. 
Der grüne Knollenblätterpilz ist dagegen sehr gefährlich. 
Schnecken und Eichhörnchen fressen ihn aber gerne und vertragen ihn auch

 

Zum Sammeln benötigt man einen Korb, damit die Pilze  nicht verdrückt werden. 
Man kann sie im Korb zusätzlich noch durch Geschirrtücher trennen.

 

 

Nicht in Beuteln, sondern in Körben sammeln, sonst nässen die unteren Pilze schnell, 
Unbekanntes von Essbarem trennen, sonst muss nachher alles entsorgt werden.

Körbe gibt es ja viele  mir gefällt ja der linke - die hat man früher selbst geflochten.
Oben rechts ein Obstkorb aus dem Supermarkt - den gibt es kostenlos. 

 


Ein Pilzmesser aber auch ein Taschenmesser oder Jagdmesser sind zu gebrauchen.
Das Pilzmesser hat meist einen Pinsel daran, zum säubern der Pilze. Will man kein Geld ausgeben -   ein kleines Küchenmesser tut es auch für den Anfang. 

 

Ein Bestimmungsbuch ist schon einmal gut zum einarbeiten. 



Aber auch Pilz-Lehrwanderungen oder Lehrfilme sind gut geeignet, um das sichere Bestimmen von Speisepilzen zu erlernen. 
Oft bietet der NABU oder auch die Volkshochschule an.



Anfängern empfiehlt es sich erst einmal auf zwei bis drei sichere Pilzarten wie Röhrlinge zu konzentrieren 
und das Wissen dann nach und nach zu erweitern.


Den Pilz schneidet man einige Zentimeter über dem Boden mit einem geraden Schnitt ab. 
Man sollte nur den Fruchtkörper pflücken, ähnlich wie beim Apfel am Baum, 
denn wenn man komplette Pilze aus dem Boden herausreißt, zerstört man sie dauerhaft
Ganz junge und ganz alte Exemplare lässt man lieber stehen. 
Die Pilze sollten im Sammelbehälter locker liegen und nicht gequetscht werden, da das Pilzfleisch sonst beschädigt wird.


Pilze schmecken frisch am besten und sind ohnehin nur kurze Zeit haltbar. 
Besser man geht regelmäßiger und sammelt kleinere Mengen. 
Pilzfelder sollten zudem niemals vollständige abgeerntet werden. 
Der Pilz, den wir als diesen kennen ist lediglich der Fruchtkörper und dient der Reproduktion. 
Wer auch in den Folgejahren eine gute Ernte einfahren will, der muss der Natur die Möglichkeit geben sich zu regenerieren.

Pilze im Umkreis von 200 Metern von Straßen zu sammeln, sollte man wegen den Abgasen unterlassen.

 

Zu Hause werden die Pilze geputzt und je nach dem klein geschnitten.

 

 

 

 

Leckere Pilze

 

 

 

Pilzpfanne 

 

 


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