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Das Räuchern hat eine jahrtausende lange Tradition bei den amerikanischen Ureinwohnern.
Während die Völker Mittel- und Südamerikas auch heute noch einheimische Harze wie das Copal räuchern,
verwenden die Indianer Nordamerikas hauptsächlich heilige Pflanzen wie den Weißen Salbei oder das Süßgras.
Die Pflanzen werden dabei fast immer so verwendet, wie sie geerntet werden und behalten so ihre natürliche Kraft
und können helfen, die Verbindung der Menschen zu den Reichen der Tiere, Pflanzen und Mineralien wieder zu stärken.


Vor allem in den Wüsten im Westen der USA und den Rocky Mountains gibt es,
wie in alten Zeiten, eine Vielfalt verschiedener Pflanzen.
Der Rauch, der durch das Entzünden der heiligen Kräuter entsteht,
wurde schon früh bei den Ureinwohnern Nord- und Südamerikas zum Reinigen der Luft verwendet.

Die indianischen Stämme Nordamerikas (u.a. Sioux, Cherokee) räucherten ebenfalls recht intensiv bestimmte Pflanzen, die sie als heilig ansahen. Auf diese Weise glaubten sie den Geist der Pflanze freizusetzen und mit seiner Hilfe Botschaften an die Götter zu übermitteln. Ebenfalls wurden heilige Kräuter als Dank- und Opfergabe an die Götter verbrannt. Dabei wird auch der besondere Respekt der Indianer vor der Schöpfung zum Ausdruck gebracht. Desweiteren verräucherten sie bestimmte Pflanzen (z.B. Bilsenkraut, Birke, Kalmus, Salbei, Stechapfel, Wacholder oder Zeder), um Kranke zu heilen oder um eine positive Atmosphäre in ihren Zelten zu schaffen.

Salbei wächst vor allem im Südwesten der USA und im Nordwesten von Mexico.
Die Ureinwohner Amerikas gebrauchten "white sage" als rituelles Räucherwerk.
Er ist Bestandteil der so genannten "Smudge sticks": Kräuterbündel, die an einem Ende angezündet werden;
die Flamme wird dann ausgeblasen und der Glut Luft zugefächert. Daneben wird er auch lose verbrannt.



 





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