Veröffentlichungsdatum Geschrieben von outdoorfriend
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Endlich wieder Wandertag - vor der Turnhalle trafen sich die Fahrgemeinschaften und es ging los nach Hadamar zum Bahnhof.




Bestes Wetter hatten wir gebucht.

 

17 Wanderer haben sich eingefunden

 

 

Die Damen - top gestylt.

 

 

Jetzt aber los.

 

 

 

 

zunächst zur Liebfrauenkirche

 

 

 

Weiter am Elbbach entlang in Richtung Niederzeuzheim

 

 

 

Ein wunderschöner Wanderweg direkt am Elbbach.

 

 


 

 

 

Blick auf Niederzeuzheim

 

 

Es ist nicht mehr weit bis zum ersten Etappenziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Richtung Oberzeuzheim geht es ein kurzes Stück über die Straße -

aber auch hier gibt es einiges zu sehen -

Kunst auf dem Feld

 

 

 

 

 

 

 

 

Typha Latifolia Rohrkolben Schilf

Rohrkolben Zunder Herstellung

Wird zerpflückt (am Besten in einer Tüte) und dann mit Shampoo gewaschen. Nach dem Spülen wird er getrocknet.
Jetzt wird der Samen mit einer 20 %igen Salpeterlösung getränkt  (z.B. 50gr Salpeter + 200 ml Wasser).
Jetzt 2 - 3 Tage stehen lassen (zwischendurch mal wenden).
Danach auf Zeitungspapier trocknen lassen.
Das Ergebnis ist ein hervorragender Zunder. Er fängt beim kleinsten Funken Feuer. Trocken lagern.

 

 

Die Fischzucht Stähler im Hinteregrund

 

 

Kurzer Halt in Oberzeuzheim

 

 

 

 

 

Pfarrkirche St. Antonius Eremita  (Sankt Antonius mit dem Schwein)

 

 

St. Antonius, der Eremit, - um diesen Heiligen handelt es sich - war um die Mitte des 3. Jahrhunderts in Mittelägypten geboren. Er machte schon als Knabe die Bekanntschaft der Einsiedler, die unweit der Besitzungen seiner recht begüterten Eltern in Felshöhlen lebten, wohin sich manche wegen der Christenverfolgungen zurückgezogen hatten und dort verblieben waren. Der Umgang mit ihnen brachte Antonius dazu, nach dem frühen Tod seiner Eltern auf die ererbten Reichtümer zu verzichten und sich dem Einsiedlerleben in der Wüste zu widmen.

 

 

Die kommen von der Waterkant.

 

 

Jetzt geht es in den Wald

 

 

Auf 17 markierten Rundwanderwegen (135 km) mit vier verschiedenen Ausgangspunkten erschließt sich dem Wander- und Naturfreund eine intakte Natur in abwechslungsreicher Landschaft

Die Wanderwege, gekennzeichnet durch blaue Schilder mit weißer Schrift, erschließen die stadtnahen Erholungsgebiete mit herrlichem Fernblick auf die Höhen des Westerwaldes und das Lahntal.

Wanderkarten sind bei der Stadtverwaltung Hadamar, in der Buchhandlung Hämmerer sowie im Hotel Nassau Oranien zum Stückpreis von EUR 1,50 erhältlich.

 

 

Nach einer guten Steigung kommen wir zu der Wallfahrtsstätte der „Sieben Schmerzen“

 

 

     

 

 

Die Quelle - herllich klares, kaltes Wasser.

 

 

Die sieben Schmerzen Mariens sind:

Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons
Flucht nach Ägypten
Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel
Begegnung zwischen Jesus und seiner Mutter am Kreuzweg
Kreuzigung Jesu
Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Pietà)
Grablegung Jesu

und dafür stehen die 7 Häuschen/Altäre auch Stationen genannt.

 

 

Sieben Schmerzen

Mitten im Wald zwischen Oberzeuzheim und Hangenmeilingen – unterhalb des Heidenhäuschens – liegt die Wallfahrtsstätte der „Sieben Schmerzen“. Tausende und Abertausende besuchen gläubigen Herzens diesen natürlichen Walddom.
Doch nicht alle kennen die Entstehungsgeschichte dieses heiligen Ortes der „Schmerzhaften Mutter“.
Es lebte vor vielen Jahren in Oberzeuzheim ein Theologiestudent namens Ferdinand Heep, der Jesuitenzögling gewesen sein soll. Seine Ferien verlebte er gewöhnlich in Oberzeuzheim bei seinen Angehörigen. An schönen Tagen wanderte er in der Stille des Waldes, in Gottes freier Natur. Oft ging er den Weg am Fuße des Heidenhäuschens entlang. Da hörte er eines Tages aus dem Gebüsch den Lockruf eines Vögelchens. Der Stimme nachgehend, bahnte er sich einen Weg und fand unter drei eng stehenden Bäumen einen kleinen Bildstock mit der Muttergottesstatue im Barockstil. Am Fuße des Bildstocks aber sprudelte eine Quelle. Zuhause erzählte er von seiner Entdeckung und siehe da, die alten Leute konnten sich daran erinnern, dass diese Figur vor Zeiten einmal gestohlen worden, aber innerhalb eines Jahres wieder zurückgebracht worden war.
Für Ferdinand Heep wurde nun dieser Ort zum Lieblingsaufenthalt, den er in seinen Ferien immer wieder aufsuchte, bis er dann die Heimat verließ und in die Mission ging, noch bevor er seine Priesterweihe empfangen hatte.
Als er nun im Missionslande seine Primiz feierte, hörte er während der heiligen Wandlung den gleichen Vogelruf, der ihn einst die Gnadenstätte im heimatlichen Wald finden ließ.
Der junge Missionar lebte nicht lange.
Nach seinem Tod beschlossen seine Geschwister, sein Vermögen zur Errichtung von 7 Kapellchen zu Ehren der 7 Schmerzen Marien’s zu verwenden. An dem Lieblingsplatz ihres Bruders sollten sie stehen. Man erzählt, dass aber nur Johannes Heep sein Wort hielt.
Im September 1885 war die Arbeit abgeschlossen und Pfarrer Ferdelmann konnte diese heilige Stätte Marien’s einweihen. Von allen umliegenden Orten kamen Gläubige herbei,um hier der Gottesmutter zu huldigen und bei ihr Trost und Hilfe zu finden. Woher auch all die frommen Beter kamen, keiner verließ den heiligen Ort, ohne sich an der kleinen Quelle die Augen gewaschen zu haben. Jedenfalls galt das Wasser für besonders heilkräftig und schon in den frühsten Zeiten holten es die Leute für ihre Kranken.
Nach dem ersten Weltkrieg bemühten sich die Oberzeuzheimer um die Abhaltung ihres eigenen Gottesdienstes. Sie gewannen die Franziskaner aus dem Kolleg in Hadamar als Förderer der Marienverehrung und der Wallfahrtsstätte.
Die verwitterten Kapellchen wurden von Zeit zu Zeit ausgebessert und der Platz um die Kapellchen und die Quelle erweitert und die Quelle eingefasst.
Heute hat die Kolpingfamilie Oberzeuzheim die Pflege der Muttergottesstätte übernommen. Die Prozessionen finden regelmäßig im Mai und September statt. Immer größer wird die Zahl der Gläubigen, die sich dann dort einfindet. Und wie viel verborgenes Leid, wie viel heimliche Not und innige Bitten sind dort dem Mutterherz Marien’s anvertraut worden!

Rouven Blank, Schriftführer der Kolpingfamilie Oberzeuzheim

 

 


Die Geschichte der Sieben Schmerzen Mariens !

14. Jahrhundert: Die Anfänge gehen auf diese Zeit zurück und stehen im Zusammenhang mit der Marienverehrung der Zisterzienser von Marienstatt. Entscheidend für die Wahl des Ortes der "Schmerzhaften Mutter" war sicherlich die Quelle am Fuß des Heidenhäuschens, der Heilkräfte nachgesagt werden. Ein Bildstock mit Muttergottesstatue und die Quelle zu ihren Füßen prägten über Jahrhunderte das Aussehen der Wallfahrtstätte.
1885: Auf Initative der Angehörigen des Priesters Ferdinand Heep kam es zur Errichtung dre sieben Kapellchen. Große Förderer der Sieben Schmerzen waren die Franziskaner, die von 1919 bis 1977 Seelsorger in Oberzeuzheim waren. Die Kolpingfamilie Oberzeuzheim sorgt sich um den Erhalt und die Pflege der Gnadenstätte.
1969: Unter Pater Cyrill-Eisermann, OFM, wurde die Wallfahrtsstätte neu gestaltet. Die Stationen wurden aus heimischem Basalt erbaut, die 7. Station als Altar. Der Diezer Künstler Ernst Thrun schuf einen Zyklus mit den Sieben Schmerzen und den Sieben Freuden Mariens. Die Gläubigen der Nachbargemeinden und viele Besucher haben sich mit Spenden an der Renovierung beteiligt.
1881: Die Kapellchen erhielten eine Dachabdeckung aus Naturschiefer und die Quelle eine neue Fassung.
1988: Neugestaltung der Anlage um die Quellen.

Prozessionen finden im Mai und im September statt

Wir empfehlen allen Besuchern den Schutz der Sieben Schmerzen an.

 

 

 

Eine kurze Rast

 

 

 

 

 

und weiter

 

 

 

 

 

Der Berg ruft - jetzt geht es aber richtig hoch.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Das  Heidenhäuschen, eine vulkanische Erhebung, ist das Wahrzeichen des Ortes Hangenmeilingen und diente in der Keltenzeit als Fliehburg. Noch heute kann man Überreste eines Ringwalles erkennen. Die Bezeichnung  Heidenhäuschen  ist nicht klar definierbar.

 

 

 Fest steht nur, daß auf der Bergspitze, die einen wunderschönen Blick in den beginnenden Westerwald und in das Limburger Becken ermöglicht, die in unserem Raum lebenden und dem germanischen Volksstamm der Catten zugehörigen Bewohner dieser Gegend bis in die Christianisierung hinein ihren heidnischen Göttern opferten.

 

 

 

 

 

der Abstieg

 

 

 

Jetzt geht es nach Hangenmeilingen

 

 

Ein kurzes Stück durch den Ort

 

 

 

Weiter nach Oberzeuzheim in den Biergarten

 

 

 

 

 

Schmorbraten mit Knödel und alkohohlfreies Weizenbier - nicht schlecht

 

 

 

“Gut, Besser, Paulaner”

 

 

hier geht noch ein Schmorbraten

 

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 

Nach der ausgiebigen Rast geht es weiter

 

 

 

Ein Stück auf der Kreisstraße 480

 

 

an der Kreuzung geht es geradeaus - dann über eine Brücke über die B54

 

 

 

 

durch Wiesen, dann ein schönes Waldstück über den Galgenberg

 

 

zum Rosengarten in Hadamar

 

 

Die Sebastian Kneipp Rose ist eine an "Alte Rosen" erinnernde Edelrose, die eher den Wuchs und Charakter einer Strauchrose hat, denn sie wächst aufrecht und stark. Treibt gut nach. Der Anlaß der Namensgebung war das 100. Todesgedenkjahr des naturheilkundigen Pfarrers.

 

 

sie ist eine  intensiv duftende Rose

 

 

Lavendel

 

 

 

Die Herzenbergkapelle
Von dem Berg über der Stadt Hadamar grüßt eine Wallfahrtskapelle weit ins Land. Die Jesuiten hatten für die Schüler ihres Gymnasiums auf dem damaligen Hirschberg einen Spielplatz eingerichtet.

 

 

Kaffee und Kuchen runden den wunderbaren Wandertag ab.

 

 

 

 

Die ca. 15 km lange Rundwanderung

 

 


 
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